Kaum zu glauben, aber einem dummen Zufall verdankend habe ich am vergangenen Wochenende nicht nur Stunden an Erholungszeit verloren. Freitag nachts nach einem Vista-Update entschloß ich mich zu einem zweiten Neustart, nach dem Update - mit fatalen Folgen: Grub Error 22 - "Partition not found".
Das ist jetzt vielleicht ein wenig unqualifiziert beschrieben, aber wie es scheint, konnte der Grub auf die Windows-Partition nicht mehr zugreifen, da der MBR (Master Boot Record) der Platte defekt war.
Im normalfall sollte sich das leicht beheben lassen. Entweder man startet mit der Wiederherstellungsconsole von einer XP- oder Vista-Installationscd und macht ein "MBRfix" und das wars.
Vorher verlangt die Wiederherstellungskonsole allerdings, daß man sich an der installierten Version anmeldet, was nicht mehr ging - shimatta (wie die japaner sagen).
Die nächste Möglichkeit:- mit einer Ubuntu-Life-CD hochstarten - kein Problem!
- alle möglichen Installations-Repositories aktivieren - null Problemo!
- mit "sudo apt-get update" die liste der verfügbaren SW aktualisieren - immer noch kein Problem.
- mit "sudo apt-get install ms-sys" ein Tool installieren, daß den Windows MBR wiederherstellen könnte....
Ein "sudo grub-install /dev/sda..." schlug auch fehl.
Einen Windows-Master-Boot-Record aus dem Internet heruntergezogen und mit "dd .....dingsbums" manuell installieren ging auch nicht.
WAS NUN?
Das war so ca. um 0:00 morgens am Sonntag. Mit Ubuntu von CD booten, Daten auf externe Platten und USB-Sticks speicher und schon wars 2:00 und ich bettreif.
Sonntags ging es mit dem Datensichern weiter - null Problemo.
Ubuntu wollte sich allerdings nicht auf der scheinbar doch noch viel defekteren Platte installieren lassen. Also habe ich die SATA-Platte aus einem HP-Notebook in den Rechner eingebaut und auf der 120gig/2.5"-Platte ubuntu installiert. Interessanterweise fand das Ubuntu wärend der Installation die vorhandene Installation auf /dev/sdb2 und konnt von dort die Benutzereinstellungen importieren.
Ebenfalls von /dev/sdb2 kopiert, kamen dann noch die xorg.conf und ein paar andere Datein (wie diverse private SSH-Keys) zum Einsatz und nach einer Stunde lief Ubuntu auf seiner feinen kleinen exklusiven Platte, so wie ich es gewohnt war.
Frage:
- was tu ich nun mit meinem eiFon? Wie bekomme ich da nun meine Podcasts drauf?
- warum kann ich mit VLC und MPlayer in Streaming-Videos nicht vor- und zurück-spulen?
- warum ist bei winamp, der herumspulen kann, der aber im wine läuft das Videobild außerhalb des Players?
- warum sind You-Tube Videos selbst im Full-Screen-mode nicht im Bildfüllend?


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