2008-12-05

Japan 2008 - Der erste Tag

Um dem Jet-Lag zu trotzen waren wir früh aufgestanden und hatten die Wohnung zusammengeräumt, Koffer und Checklisten noch einmal durchgegangen und dann mittags... Aufbruch. Der Austrian-Airlines-Flug war nicht weiter dokumentierenswert - 10 Stunden betrunkene Freaks im Rücken... Autsch! Freaks! Wirkliche Freaks!
Angekommen in Narita, erholten wir uns in der Einreiseschlage vom Flug, ließen unsere Fingerabdrücke und Kopfschüße am Checkpoint zurück und stürmten schließlich treppauf und ab und zwischen den Terminals hin und her bis wir das Softbank-Mobiltelefon und unser Auto (Nissan Note) hatten. Und los gings... 120 linksverkehrte Kilometer weiter nordwestlich machten wir in Utsunomiya Rast.

Das war auch höchste Zeit, denn nach 4 Stunden (Ja, 4 Stunden für 120km!) Fahrt war der letzte Sekundenschlaf nicht mehr fern. Wir waren mit einer entsprechenden Geschwindigkeit in Stopp'n'Go-Manier unterwegs gewesen und hatten ein paar Snack-Pausen eingelegt. Dank Aufputschmitteln "ersparten" wir uns eine 100km längere Autobahnstrecke. Fürs nächste Mal: Nicht gleich nach dem Flug Auto fahren!
In Utsunomiya gibt es einen netten Park, der uns auf den japanischen Herbst einstimmen half. Hier ein paar Fotos.... (Bild anklicken!)
Ja, es war regnerisch. Nachdem wir schon fast die Sonne untergehen sahen machten wir uns am Weg nach Nikko - weitere rund 50km in Nordwestlicher Richtung. Eigentlich fuhren wir an Nikko vorbei, um über noch einen Berg zum Chusenji-Ko einem wunderschönen See zu gelangen an dessen Ufer unser Hotel lag. Erste Überraschung: die Straße über den Berg war eine zweispurige Einbahn - Großartig! Zweite Überraschung: wir steckten eine halbe Stunde im Stau, weil am höchsten Punk ein Aussichtspunkt ist und die rechte Spur in den Parkplatz mündet, was zu einem Umspur-Chaos und somit zum Stau führte - die einheimischen Berg-Affen sahen das eher gelangweilt was mich da noch nicht beunruhigt hat.
Dritte Überraschung: Das Navigieren nach Telefonnummer in Japan kann ein wenig schwierig werden, wenn die Nummer nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Also fuhren wir gleich einmal an der Auffahrt zu unserem Hotel vorbei.
Nachdem wir eingewiesen und gefüttert worden waren fielen wir endlich in die Betten.

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